Die Leistungen und Tarifmodelle der privaten Krankenversicherung

Immer mehr Arbeitnehmer denken über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nach. Die Gründe dafür sind verschieden. Doch der Wechsel gestaltet sich seit 1. Januar 2011 so einfach wie lange nicht mehr. Im Zuge der jüngsten Gesundheitsreform hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV deutlich erleichtert. Davon profitieren vor allem die zahlreichen Arbeitnehmer, die über einen guten Verdienst verfügen. Sie müssen den Jahresverdient, der oberhalb der Verdienstgrenze liegt, nicht mehr für drei Jahre nachweisen, sondern können bereits dann in die PKV wechseln, wenn sie die Grenze in einem Jahr hinter sich gelassen haben. Trotzdem sollte der Wechsel immer gut überlegt sein. Nicht für jeden bietet sich die Absicherung in der privaten Krankenversicherung an. Zudem sind die Unterschiede zwischen den Leistungen, wie die Seite pkv-infos24.de zeigt, enorm, sodass sich Verbraucher bei der Entscheidung für einen Tarif Zeit lassen sollten.

Grundsätzlich können sich ganz unterschiedliche Berufsgruppen in der privaten Krankenversicherung absichern. So steht Unternehmern, Selbständigen und Freiberuflern die Tür zu dieser Absicherung grundsätzlich offen. Auch Beamte können sich privat krankenversichern. Studenten haben auch die Möglichkeit eine Absicherung in der PKV zu wählen. Allerdings verzichten sie dadurch oft auch auf eine kostenlose Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung. Arbeitnehmer können nur dann in die private Krankenversicherung wechseln, wenn ihr Jahresverdienst über der Verdienstgrenze liegt, die vom Gesetzgeber definiert wurde. Zu den Besonderheiten der privaten Krankenversicherung gehört die Beitragsgestaltung. So sind die PKV Beiträge nicht vom Einkommen des Versicherten abhängig. Die Beiträge, die für die PKV entrichtet werden, werden im Wesentlichen durch die Leistungen bestimmt, die die Versicherten in Anspruch nehmen.

Dadurch greifen vor allem Gutverdiener gern auf die private Krankenversicherung zurück. Die Leistungen der einzelnen Tarife können individuell festgelegt werden und lassen sich so auf den Bedarf des Versicherungsnehmers abstimmen. Grundsätzlich sollten Verbraucher darauf achten, dass der Versicherungsschutz nicht zu gering gestaltet wird. Sind die Leistungen der privaten Krankenversicherung zu niedrig, drohen erhebliche finanzielle Risiken bei Behandlungen und medizinischen Therapien. Bei der PKV ist es möglich, dass die Tarife mit einer Selbstbeteiligung versehen werden. Dieses Modell ist bereits aus anderen Versicherungen bekannt. Doch auch hier sollte eine Entscheidung nie überstürzt werden. Versicherte, die sich für einen Selbstbehalt entscheiden, müssen die Kosten bis zu dieser Grenze tragen. Heute kann bei der privaten Krankenversicherung zwischen zwei unterschiedlichen Modellen unterschieden werden.

Neben der Vollversicherung handelt es sich um die Zusatzversicherung. Bei beiden Varianten stehen verschiedene Tarife für die Versicherten zur Verfügung. Dabei richten sich die Zusatzversicherungen jedoch vordergründig an Mitglieder von gesetzlichen Krankenversicherungen. Sie können durch die Zusatzversicherungen ihren Krankenversicherungsschutz aufwerten. Die private Krankenversicherung wird heute von einer Vielzahl von Versicherungsgesellschaften angeboten. Doch wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung muss auch bei der PKV mit Beitragssteigerungen gerechnet werden müssen.

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